Metall-Kat / Motorsport Kat

Matall Kat Motorsport BMW

Wir führen 100 Zeller, 200 Zeller und 400Zeller Metall-Kat, teilweise sogar mit EG-Betriebserlaubnis. Und DMSB und FIA-Zulassung

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Fragen sie bitte hierzu speziell an, wir machen ihnen passend zu ihrem Fahrzeug ein Angebot für ihren Metall-Kat. Preise bewegen sich von ca 150 Euro bis zu 400 Euro je Kat

 

Metall-Kat bestehen aus einem Stahlträger (Monolithen) sowie der katalytischen Beschichtung. Neben den Keramik-Katalysatoren stellen die Metall-Katalysatoren in vielen Industriebranchen eine Alternative dar. Neben dem Einsatz als Fahrzeugkatalysator werden die Metall-Katalysatoren in Kleinmotoren wie in Kettensägen und Rasenmäher sowie in Industrieanlagen (Blockheizkraftwerke, Dieselgeneratoren etc.) eingesetzt.

Die ersten Metall-Katalysatoren wurden Jahrzehnte vor Entwicklung und Einsatz der Keramik-Katalysatoren erfunden.

Aufbau

Metall-Kat in einfacher Spiralwicklung.

Metall-Katalysatoren bestehen in der Regel aus spiralförmig gewickelten, dünnen Metallfolien (meist aus abwechselnden glatten und gewellten Lagen) oder aus geschichteten Platten. Die heutzutage hauchdünn ausgewalzten Bleche (mit Dicken meist kleiner als 50 µm) bestehen aus hochlegierten Spezial-Edelstählen mit einem relativ hohen Aluminiumanteil (bis zu 10 %). Häufig wird dabei sogar von „Alu-Stahl“ gesprochen. Aufgrund des hohen Aluminiumanteils, der für das Aufbringen der Washcoat sowie der Edelmetallschicht unabdingbar ist, lassen sich die Metall-Folien nicht miteinander verschweißen. In einem speziellen Verfahren werden die Kontaktpunkte (die Folienlagen unter sich und diese wiederum mit dem Metallmantel) daher im Hochvakuumofen hartgelötet, so dass eine hohe mechanische Festigkeit und eine präzise Zellenstruktur erreicht werden. Das Hartlöten verhindert zudem das gefürchtete „Ausspiralisieren“ vor allem unter Last, also im täglichen Fahrzeugeinsatz.

Nach dem Vakuumhartlöten werden die Metall-Katalysatoren von den sogenannten Beschichtern mit der Washcoat und den Edelmetallen beschichtet. Danach werden sie an die Fahrzeughersteller oder andere OEMs verschickt.

Vorteile

Einer der wesentlichen Vorteile eines Metall-Katalysators sind seine geringen Zellwandstärken. Aktuell sind Metall-Monolithen mit Foliendicken von nur 20 µm im Einsatz. Zum Vergleich, die dünnsten Keramik-Monolithe weisen Wandstärken von 40 µm auf. Geringe Zellwandstärken bieten ein besonders günstiges Verhältnis von offenem Anströmquerschnitt zur geometrischen Oberfläche. Darüber hinaus verringern sie den Abgas-Gegendruck und damit verringern sie einen möglichen Leistungsverlust. Immerhin betrug dieser bei den ersten (Keramik-) Katalysatoren noch 10 %.

Ein weiterer großer Vorteil stellt die niedrigere Wärmekapazität dar. Damit springen Metall-Katalysators sehr viel schneller an und können daher die Abgas-Schadstoffe rascher in die nicht giftigen Gase umwandeln. Eine hohe thermische sowie mechanische Stabilität selbst bei starken Temperatur- und Lastwechseln (Temperaturschocks), sind weitere Vorteile der Metall-Katalysatoren. Darüber hinaus besteht eine besonders flexible Gestaltung des Katalysatorquerschnitts. So gelangen runde, ovale (auch Racetrackformen), quadratische, sechseckige (etc.) zum Einsatz.

Da die Metallträger direkt in die Abgasanlagen verschweißt werden können, reduziert sich der Montageaufwand im Vergleich zu keramischen Substraten erheblich. Nicht zuletzt sind Fasermatten, die zur Lagerung der Keramik-Monolithe unverzichtbar sind, nicht notwendig. Immerhin gelten diese Fasermatten aus Aluminiumsilikat (nach wie vor über 90 % im Einsatz) gemäß EU-Einstufung als krebserzeugend.

Die Vollmetallkonstruktion der Metall-Katalysatoren verbessert zudem deren Recyclingeigenschaft.

Als einer der größten Hersteller von Metall-Trägern (die eigentliche katalytische Beschichtung nehmen andere Zulieferer vor) hat sich das Unternehmen Emitec in letzter Zeit vor allem auf Metall-Monolithe mit Turbulenz erzeugenden Profilen spezialisiert. Diese mit longitudinalen und/oder transversalen Profilen / Durchbrüchen oder mit perforierten (gelochten) Metallfolien versehenen Metall-Katalysatoren sind bis zu 30 % leistungsfähiger als vergleichbare Keramik-Katalysatoren. Die strukturierten Kanäle brechen die laminare Strömung auf und sorgen für Turbulenzen. Diese wiederum erhöhen den Stoffaustausch zwischen dem giftigen Abgasmolekülen und den katalytisch aktiven Komponenten an der Katalysatorwand und steigern letztendlich die katalytische Aktivität. Aufgrund der Turbulenz erzeugenden, strukturierten Metallfolien, lassen sich bei gleicher Reinigungsleistung um 30 % kleinere Katalysatoren herstellen. Damit können auch um 30 % der teuren Edelmetalle eingespart werden.

Die vielen Vorteile der Metall-Katalysatoren sorgten für deren umfassenden Einsatz vor allem bei Fahrzeugen mit motornahen Katalysator-Anordnungen. So wurden erstmals alle BMW 3er der Baureihe E46 mit Ottomotor mit motornahen Metall-Katalysatoren bestückt.(Quelle Wikipedia)